Kryolipolyse-Gerät Kosten: Was Studios wirklich zahlen
Ein professionelles Kryolipolyse-Gerät kostet je nach Ausstattung sehr unterschiedlich. Der Einstieg beginnt bei rund 5.000 Euro, Mittelklasse-Standgeräte liegen meist zwischen 9.000 und 19.000 Euro, High-End-Systeme bekannter Hersteller erreichen 35.000 Euro und mehr. Dazu kommen Leasingoptionen und laufende Kosten für Verbrauchsmaterial, Wartung und Schulung.
Was kostet ein Kryolipolyse-Gerät in der Anschaffung?
Den einen Preis gibt es nicht. Zwischen einem portablen Pad-Gerät und einem medizinischen Standgerät mit vier Applikatoren liegen Welten. Damit du eine realistische Vorstellung bekommst, haben wir die Geräte aus unserem Kryolipolyse-Vergleich in drei Preisklassen sortiert. Alle genannten Preise stammen direkt von den Anbietern und sind mit Datum geprüft.
Einstieg: ab rund 5.000 Euro
Günstige Geräte arbeiten oft mit Kryo-Pads statt mit Vakuum-Applikatoren und sind kompakt gebaut. Das e-Cryo Zone Cooling Compact von DermaProfis kostet zum Beispiel 4.999 Euro und bringt acht Kryo-Pads mit integrierter EMS-Funktion im portablen Koffer mit. Ein solches Gerät eignet sich als Einstieg oder für mobile Einsätze. Andere Einstiegsgeräte wie der Dream Cool D28 werden nur auf Anfrage bepreist, hier musst du also aktiv ein Angebot einholen.
Mittelklasse: rund 9.000 bis 19.000 Euro
In dieser Klasse bekommst du klassische Standgeräte mit mehreren Vakuum-Handstücken oder Kombi-Systeme. Der e-Cryo Tower liegt bei 8.999 Euro und bietet fünf Handstücke inklusive Doppelkinn-Applikator. Das e-Cryo EMS Wave kombiniert Kryo, EMS und Stoßwelle für 9.999 Euro. Der cryogeno LED II von Tec2Beauty wird aktuell für 11.900 Euro angeboten (regulär 16.950 Euro). Am oberen Ende steht der CRYOCOOL Pro von SHR Germany für 18.900 Euro, ein Kombigerät mit vier Kryo-Handstücken plus Kavitation und Radiofrequenz.
Premium: 35.000 Euro und mehr
Im High-End-Bereich sind Geräte etablierter Medizintechnik-Marken zu Hause. Das Clatuu Alpha (Cool 7) von Classys startet über SHR Germany bei 35.640 Euro in der Konfiguration mit zwei Aufsätzen. Andere Premium-Systeme wie der Cooltech Define, der deutsche Zimmer ZLipo oder die Platten-Geräte von IQBody nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Als Faustregel kannst du bei etablierten Klinik-Marken mit fünfstelligen Beträgen bis deutlich über 30.000 Euro rechnen.
Leasing statt Kauf
Nicht jedes Studio will fünfstellige Summen auf einmal binden. Deshalb bieten viele Anbieter Leasing oder eine 0-Prozent-Finanzierung an. Beim CRYOCOOL Pro beginnt das Leasing laut Anbieter bei 360,99 Euro pro Monat über 48 Monate ohne Anzahlung. Das Clatuu Alpha lässt sich ab 680,73 Euro pro Monat leasen. Eine feste Monatsrate macht die Kosten planbar und verteilt sie über die Nutzungszeit. Mehr dazu, welche Modelle sich wann rechnen, findest du auf unserer Seite zur Finanzierung.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden
Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Im Betrieb kommen weitere Posten dazu, die viele Studios beim ersten Angebot übersehen. Konkrete Eurobeträge lassen sich hier seriös nicht nennen, weil sie je nach Gerät und Anbieter stark schwanken. Die folgenden Punkte solltest du aber als branchenübliche Erfahrungswerte einkalkulieren:
- Verbrauchsmaterial: Viele Geräte brauchen für jede Behandlung Gel-Pads oder Antifrost-Membranen zum Schutz der Haut. Diese Kosten fallen pro Anwendung an und summieren sich mit steigender Auslastung.
- Wartung und Service: Wartungsverträge und Garantieverlängerungen sind je nach Anbieter optional oder inklusive. Frag vor dem Kauf, was abgedeckt ist und was extra kostet.
- Schulung: Bei einigen Geräten ist eine zertifizierte Einweisung im Preis enthalten, bei anderen wird sie separat berechnet. Eine gute Schulung zahlt sich in Behandlungssicherheit aus.
- Raum- und Personalkosten: Die Behandlung bindet einen Raum und Arbeitszeit. Weil Kryolipolyse-Sitzungen relativ lang sind, gehört die Auslastung des Behandlungsraums in jede Kalkulation.
Lohnt sich die Investition?
Ob sich ein Kryolipolyse-Gerät rechnet, lässt sich nicht mit einer pauschalen Umsatzzahl beantworten. Die Logik ist aber einfach: Dein Ertrag ergibt sich aus dem Behandlungspreis multipliziert mit der Zahl der durchgeführten Behandlungen. Diesem Ertrag stellst du die monatliche Rate oder die abgeschriebene Anschaffung plus die laufenden Kosten gegenüber.
Der entscheidende Punkt: Behandlungspreise schwanken regional sehr stark, und die tatsächliche Auslastung kennst nur du. Deshalb solltest du mit deinen eigenen Zahlen kalkulieren statt mit Werbeversprechen aus Verkaufsprospekten. Rechne konservativ mit einer vorsichtigen Auslastung, dann siehst du schnell, ab wann ein Gerät seine Rate einspielt. Wenn du unsicher bist, welches Gerät zu deinem Budget und deiner erwarteten Nachfrage passt, hilft ein direkter Vergleich der Geräte weiter.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet ein professionelles Kryolipolyse-Gerät?
Die Preise reichen von rund 5.000 Euro für ein portables Einstiegsgerät bis über 35.000 Euro für ein High-End-Standgerät bekannter Hersteller. Viele Mittelklasse-Geräte liegen zwischen 9.000 und 19.000 Euro. Etliche Anbieter nennen den Preis erst auf Anfrage.
Kann man ein Kryolipolyse-Gerät leasen?
Ja. Mehrere Anbieter bieten Leasing oder 0-Prozent-Finanzierung an. Beim CRYOCOOL Pro von SHR Germany startet das Leasing zum Beispiel bei 360,99 Euro pro Monat über 48 Monate ohne Anzahlung, beim Clatuu Alpha bei 680,73 Euro pro Monat.
Wie hoch sind die laufenden Kosten?
Neben dem Kaufpreis fallen laufende Kosten für Verbrauchsmaterial wie Gel-Pads oder Antifrost-Membranen, für Wartung, Schulung und Raumkosten an. Die Höhe hängt stark vom Gerät, dem Anbieter und deiner Auslastung ab und lässt sich nicht pauschal beziffern.
Lohnt sich Kryolipolyse fürs Studio?
Ob sich die Investition rechnet, hängt von deinem Behandlungspreis, der Auslastung und der monatlichen Rate ab. Weil Behandlungspreise regional stark schwanken, solltest du mit deinen eigenen Zahlen kalkulieren statt mit pauschalen Umsatzversprechen.
Was ist günstiger: Kauf oder Leasing?
Ein Kauf ist über die gesamte Laufzeit meist günstiger, bindet aber sofort viel Kapital. Leasing verteilt die Kosten auf feste Monatsraten und schont die Liquidität. Welche Variante besser passt, hängt von deiner Finanzierung und steuerlichen Situation ab.
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